Gemeindeaufbau Landshut

Landshut hat ca. 60.000 Einwohner.
Kirchenaustritte, Namenschristentum und Religionslehrer, die Zweifel am Wort Gottes streuen und eigene Ideen und Humanismus zum Maßstab machen, anstatt Menschen den Maßstab Gottes nahe zu bringen. Diese Eindrücke erinnern an Matthäus 10,35-36.

Deutschland, das Land der Reformation, das Land, in dem viel gute Kirchengeschichte geschrieben wurde, ist mittlerweile Missionsland.
Das klare christliche Zeugnis wird immer mehr vermischt. Wo es früher freie Gemeinden mit bibeltreuem Zeugnis gab, ist die nächste Generation dazu übergegangen, die Einheit unter den Christen über die biblische Wahrheit zu setzen. Träger für diese Einheit ist oft das gemeinsame emotionale Erleben Gottes. Das Evangelium wird oftmals abgeschwächt. Jesus Christus wird zum Lebensverbesserer neben anderen guten Dingen. Zu Umkehr und Buße wird nicht mehr aufgerufen.
Die klare Verkündigung des Evangeliums ist selten geworden. Es gibt Gegenden, in denen es im Unkreis von 100 km keine Gemeinde gibt – geschweige denn eine sich allein auf die Schrift gründende Gemeinde.

Der Anfang der Freien Baptisten-Gemeinde Landshut:
Unsere Arbeit begann durch Evangelisation, und das ist auch bis heute unser Hauptanliegen. Evangelisation muss Gemeinde zum Ziel haben, und Gemeinde findet in Evangelisation ihre Daseinsberechtigung.
Wir merkten, wie wichtig gesunde Lehre als notwendige Grundlage jedes Gläubigen ist. So durften wir miterleben, wie sich das Leben vieler Christen, die zur Gemeinde kamen, verändert hat. Wir erlebten verwirrte, enttäuschte und wenig bibelfundierte Christen, aber auch, wie Gott einige zu Säulen der Gemeinde heranwachsen ließ. So war es für uns besonders wichtig, dieser Arbeit von Anfang an ein klares Glaubensbekenntnis zu geben. Im Sommer 2001 zogen wir, Familie Krause, mit dem Ziel der Gemeindegründung nach Landshut. Im November 2003 gründeten wir die Gemeinde.

Die Bereiche der Gemeindegründungsarbeit:
Bibelstudien
Ein sehr intensiver Arbeitsbereich sind Bibelstudien, die wir in Treffen mit Einzelnen durchführen. Hier betrachten wir den Plan Gottes in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Diese Zeiten zeigen dem durch seine Sünde von Gott getrennt lebenden Menschen den Weg zurück in eine versöhnte Gemeinschaft mit Gott.
Den wiedergeborenen Gläubigen gibt es die Gelegenheit, das Leben als Christ kennen zu lernen und die sich daraus ergebende praktische Herausforderung im Alltag anzusprechen.
 

Gemeindebibelunterricht
Das Wort Gottes - die Bibel - ist uns völlige Autorität in ihrem ganzen Umfang.
Deshalb ist es gut, dieses Wort zu kennen, um zu wissen, was die Grundlage des täglichen Lebens ist und wie es im Alltag ausgelebt werden soll. Hier lernen wir mehr über Gott kennen, was unser Vertrauen in IHN im Alltag stärkt. Deshalb unterrichten wir die Bibel sonntags vor dem Gottesdienst meist themenorientiert.
 
Hausbibelkreise
Wir treffen uns einmal in der Woche abends bei verschiedenen Familien daheim im Wohnzimmer in Gesprächsgruppen. Wir singen, lesen einen Bibeltext und beten gemeinsam.
Hier gibt es in gemütlichem Umfeld Raum und Zeit, Fragen zu stellen, gemeinsam nach Antworten zu suchen und auch Probleme, die der Alltag aufgibt, zu besprechen.
 

Jugendstunde und "Pfadfinder"
Jugendliche durchleben viele Herausforderungen und haben viele Fragen, die sie bewegen. In der Jugendstunde greifen wir diese Fragen auf und beantworten sie mit der Bibel. Natürlich gibt es daneben Aktionen, die die Jugendlichen gestalten. Bei "Pfadfinder" haben sie Gruppenerleben und Persönlichkeitsbildung durch Abenteuer, Herausforderung und Zurechtfinden in der Natur. Auch hier sehen sie, wie Gottes Wort ein Kompass für das Leben ist.
 

Freizeitarbeit
Die jährliche Sommer- und Winterfreizeit für Kinder und Jugendliche mit zur Zeit ca. 120 Teilnehmern ist eine Kooperation aus verschiedenen Gemeinden. Hier entstehen Freundschaften, und es werden viele gute Entscheidungen getroffen, die ein Leben zu Gottes Ehre ermöglichen.